Zwischen der ersten und zweiten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen haben zahlreiche Beschäftigte landauf landab mit kreativen und „corona-tauglichen“ Aktionen ihren Forderungen gegenüber den Arbeitgebern Ausdruck verliehen.
 
So gab es etwa bei den Aktionstagen der Sparkassen ganz großes Kino: In Nürnberg wurde beim bayerischen Sparkassen-Autokino deutlich, dass sich die Beschäftigten den Angriff auf die Sparkassensonderzulage nicht gefallen lassen. Mit einer Delegation von über 40 Autos, welche mit mehr als 80 Beschäftigten aus Bayrischen Sparkassen gefüllt waren, gab es neben dem Hupkonzert noch Reden, Filme und reichlich Popcorn. In Nordrhein-Westfalen fanden vor zahlreichen Sparkassen Mahnwachen statt als Zeichen gegen Sonderopfer, die die Arbeitgeber von den Beschäftigten fordern. Gleich mehrere hundert Kolleginnen und Kollegen sind vor die Tür ihrer Sparkasse gegangen und haben ein starkes Zeichen für den Erhalt der Sparkassensonderzahlung gesetzt.

Weitere Informationen zu den Aktionen der Beschäftigten aus den Sparkassen

Hände weg von der SSZ - Sparkassen-Aktionstag in Leverkusen
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Bei zahlreichen weiteren Aktionen von Freiburg bis Chemnitz haben die Beschäftigten gezeigt, dass sich auch in Corona-Zeiten mit Abstand und kreativen Materialien Aktionen umsetzen lassen.

Die Kolleg*innen der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH
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