Tarifrunde ÖD
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Warnstreiks!

Auch die zweite Verhandlungsrunde geht ergebnislos zu Ende. Von Respekt und Anerkennung gegenüber den Beschäftigten war nichts zu spüren. Unsere Antwort muss jetzt in den Betrieben erfolgen! Erste Warnstreiks mit regionalem Bezug haben am Dienstag, 22. September 2020 begonnen!
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Aktuelles

Wer verhandelt eigentlich für ver.di?

Hier stellen sich die ehrenamtlichen Kolleg*innen der Verhandlungskommission Öffentlicher Dienst vor:
Warum engagieren sie sich in ver.di und was versprechen sie sich von den Verhandlungen?

Forderungen beschlossen: Mehr Geld und Entlastung für die Beschäftigten

Forderung Öd
© Kay Herschelmann

Tarifrunde 2020

Die 105 Mitglieder der Bundestarifkommission haben entschieden: Wir starten mit einer Forderung nach einer Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro mehr bei einer Laufzeit von 12 Monaten in die Tarifrunde für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten von Bund und kommunalen Arbeitgebern.
Die Vergütung der Auszubildenden soll um 100 Euro erhöht und die Auszubildenden sollen übernommen werden.
Außerdem sollen die bestehenden Altersteilzeitregelungen verbessert und verlängert und die Arbeitszeit im Osten an die im Westen angeglichen werden.
Zusätzliche freie Tage sollen die Beschäftigten entlasten.
Über die besonderen Bedingungen der Beschäftigten im Gesundheitswesen soll an einem eigenen Verhandlungstisch verhandelt werden. Außerdem geht es für sie auch noch um die Regelungen zu Wechselschichten und eine Erhöhung der Sonntagszuschläge.

„Wir scheuen keinen tarifpolitischen Konflikt"

Frank Werneke - Redebeitrag
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Frank Werneke

Die Corona-Pandemie zeigt: Der öffentliche Dienst und seine Beschäftigten halten das Land zusammen. Das muss auch im Tarifergebnis deutlich werden. Klatschen allein hilft niemandem - schon gar nicht den Beschäftigten und der Konjunktur. Der Tarifrunde im öffentlichen Dienst kommt in diesem Jahr eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zu. Wir haben einen robusten Binnenmarkt und die Chance auf dauerhafte wirtschaftliche Erholung. Vor diesem Hintergrund ist die Forderung der öffentlichen Arbeitgeber nach einer Nullrunde absolut unakzeptabel.Der öffentliche Dienst ist systemrelevant: Die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen ist unverzichtbar und hält das Land am Laufen. Je mehr wir sind und je lauter wir diesen Anspruch formulieren, desto mehr Erfolg werden wir in der Tarifauseinandersetzung haben. Jetzt seid Ihr dran!

Das sagen die Beschäftigten...

Tanja Ottersbach
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"Wir helfen, damit die Arbeit in der Verwaltung gemacht werden kann, jetzt in der Corona-Krise und auch sonst."

„Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf, weiter heiraten zu können, Angehörige zu beerdigen, zu bauen oder die ihnen zustehenden Sozialleistungen zum Leben zu erhalten. Das ist systemrelevant. Wir halten den Laden am Laufen. Da fordern wir auch eine entsprechende Anerkennung in der Tarifrunde.“

Tanja Ottersbach (42), freigestellte Personalrätin, Verwaltungsfachwirtin bei der Stadtverwaltung in Mülheim an der Ruhr

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Marcel Jeromin
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"Jeder hat einen Anspruch darauf, dass wir uns zeigen und für Ordnung sorgen."

„Wenn die Bürgerinnen und Bürger von den Ordnungsämtern erwarten, dass sie rund um die Uhr für sie da sind, dann können wir auch eine entsprechende Anerkennung angesichts unserer momentanen Situation und der erschwerten Belastungen durch Corona erwarten.“

Marcel Jeromin, Ordnungsbehörde Kaiserslautern, Kommunaler Vollzugsdienst

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Beatrix Antes
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"Die Kolleginnen und Kollegen in den Verwaltungen sind systemrelevant, deshalb erwarten sie auch eine entsprechende Anerkennung in der Tarifrunde."

„Wir Menschen in den Verwaltungen sind unentbehrlich, denn Verwaltungen sind zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger da. Sie sind zuständig für Ausweise, Melderegister, Fahrzeugzulassungen und vieles mehr. Ohne uns bricht das alles zusammen.“

Beatrix Antes (57), Verwaltungsangestellte beim Ordnungsamt in Kaiserslautern

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Dabei sein...